
Finden Sie sich selbst durch psychologische Therapie
Ein therapeutischer Arzt ist jemand außerhalb unserer Familie oder unseres Freundeskreises. Er ist Teil des Gesundheitssystems und an die medizinische Integrität gebunden.
Zeit mit einem Therapeuten zu verbringen, sei es einzeln oder in einer Paartherapie, kann uns helfen zu verstehen, wer wir sind, was nicht stimmt und wie sie uns führen können, wenn wir uns verloren fühlen oder vor persönlichen Herausforderungen stehen. Das kann sehr hilfreich sein.
Menschen suchen oft eine Therapie auf, nachdem sie eine Depression erlebt haben (Link), (Link).
Wenn Sie mit Ihrem Hausarzt sprechen, wird er Sie möglicherweise an einen Psychologen überweisen. Der Aufbau einer Beziehung zu Ihrem Therapeuten kann ein schrittweiser Prozess sein. In gewisser Weise ist eine Therapie wie das Schreiben eines Buches über sich selbst, in dem Sie langsam Ihre Selbsterkenntnis vertiefen.
Es ist wichtig, einen Therapeuten außerhalb Ihres Familien- und Freundeskreises zu haben. So können Sie sich völlig öffnen, ohne emotional beeinflusst zu werden oder persönliche Erwartungen zu haben. Es hilft Ihnen, Ihre innere Welt mit einem ausgebildeten Fachmann zu teilen, der Ihnen mit Fürsorge und Objektivität begegnet.
Der Psychiater Christoph Andree erklärte, wie wichtig es ist, dafür zu sorgen, dass unsere innere Welt unsere äußere Welt nicht negativ beeinflusst. Eine Therapie hilft uns dabei, herauszufinden, wer wir sind, wie wir geprägt wurden und wie wir unsere Identität und unsere Ziele definieren können.
Zu Beginn der Therapie kann es überraschend sein, dass Therapeuten während der Sitzungen oft sehr wenig sagen. Das kann zunächst beunruhigend sein.
Therapeuten werden manchmal als „Coaches“ bezeichnet. Aber anders als man gemeinhin annimmt, gibt ein guter Coach keine direkten Anweisungen, sondern hört aufmerksam zu und gibt das Gesagte zurück. Je mehr ein Coach zuhört, desto hilfreicher ist er. Deshalb sollte er außerhalb Ihres persönlichen Umfelds bleiben.
Der Begriff „psychiatrische Beratung“ mag streng oder direktiv klingen, aber Therapeuten verfügen über eine umfassende Ausbildung und Erfahrung, um Sie effektiv zu unterstützen.
Beziehungen zu Therapeuten bauen sich langsam auf; es kann Höhen und Tiefen geben. Aber je stärker die Beziehung wird, desto bedeutungsvoller wird der Austausch sein.
Betrachten Sie die Therapie als ein langfristiges Projekt. Es ist wichtig, sich mental darauf vorzubereiten, da ein zu schneller Beginn und Abbruch möglicherweise nicht effektiv sind. Idealerweise sollten Therapiesitzungen mindestens einmal pro Woche stattfinden. Wenn die Sitzungen zu weit auseinander liegen, wird es schwierig, Fortschritte zu erzielen und eine Verbindung aufrechtzuerhalten.
In einigen Fällen kann die Versicherung helfen, die Kosten für die Therapie zu decken. Es gibt auch verschiedene Arten von Therapien, je nach Ihren Bedürfnissen.
Bei dringender Hilfe können Wohltätigkeitsorganisationen wie Talking Therapies oder Samaritans helfen. Zögern Sie nicht, Ihren Arzt zu fragen, wenn Sie das Bedürfnis danach haben.
Manche Menschen versuchen, Psychologie auf eigene Faust zu praktizieren, was positiv sein kann, aber auch riskant ist; es kann zu sozialen Missverständnissen oder Verwirrung führen.
Marvel Comics machte den Ausdruck aus Spider-Man populär:
„Mit großer Macht kommt große Verantwortung.“
Wenn wir etwas über Psychologie lernen, hilft uns das, unsere Beziehungen besser zu verstehen. Aber es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, wer wir sind und welche Rolle wir im Leben unserer Mitmenschen spielen. Psychologie ist eine besondere Beziehung zwischen einem Arzt und einem Patienten.
Die Autorin Eva Illouz untersucht in einigen ihrer Bücher die Risiken des Überdenkens (Link). Machen Sie sich keine allzu großen Sorgen, aber bleiben Sie aufmerksam.
Anderen zu helfen ist bewundernswert, aber denken Sie daran: Die Aufgabe eines Therapeuten ist es, seine Patienten zu begleiten. Das ist eine professionelle Rolle. Der beste Ansatz ist vielleicht, nicht „Psychologie“ an anderen zu „praktizieren“, sondern das Gelernte für die eigene Entwicklung zu nutzen. Auf diese Weise beeinflussen Ihre Erkenntnisse ganz natürlich Ihre Worte und Handlungen und helfen Ihnen gleichzeitig, respektvoll und bodenständig zu bleiben.
Eine hilfreiche Denkweise ist es, sich daran zu erinnern: „Jeder sieht einen anderen Regenbogen“. Das bedeutet, dass wir alle unterschiedliche Perspektiven haben und nicht immer Recht haben.
Um Ihr Verständnis der Psychologie zu vertiefen, ist es empfehlenswert, zunächst Bücher oder Zeitschriften zu lesen, wie beispielsweise das Psychologies Magazine, das in vielen lokalen Geschäften erhältlich ist.
Diese Zeitschriften bringen neue Ideen und Themen im Zusammenhang mit offenen Gesellschaften. Sie helfen uns dabei, uns zu positionieren, unsere Reife zu steigern und unser Wissen zu erweitern.
Das Wichtigste, woran Sie denken sollten, ist, dass Psychologen, Psychiater und Sozialarbeiter Psychologie und Gesundheitswesen studiert haben, wenn die Situation in der Familie komplex oder sogar gefährlich wird. Sie sind dafür ausgebildet, mit solchen Situationen umzugehen. Zögern Sie nicht, sich an sie zu wenden. Ihr Ziel ist es, Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden zu helfen.





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