
Ernährung und Flüssigkeitszufuhr
Wir sind uns oft nicht bewusst, wie eng Ernährung und Flüssigkeitszufuhr miteinander verbunden sind.
Was wir essen, kann einen erheblichen Einfluss auf unseren Flüssigkeitshaushalt haben. Sobald wir unsere Gewohnheiten ändern, beispielsweise auf Reisen oder durch eine Umstellung unserer Ernährung, kann dies zu Ungleichgewichten führen.
Um damit umgehen zu lernen, muss man sich zunächst dessen bewusst werden. Wenn Sie wissen, wie viel Salz Sie täglich zu sich nehmen, können Sie mit der Zeit bessere Entscheidungen treffen.
Flüssigkeitszufuhr ist eine allgemeine Empfehlung, die von Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation unterstützt wird.
Die Standardempfehlung lautet, täglich 2 Liter Wasser zu trinken, ähnlich wie der weithin bekannte Ratschlag, „fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag“ zu essen (vorzugsweise mehr Gemüse als Obst, da der Verzehr von zu viel Obst zu einer übermäßigen Zuckeraufnahme führen kann).
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, nicht zu warten, bis wir Durst verspüren, um Wasser zu trinken. Das Durstgefühl deutet in der Regel darauf hin, dass wir bereits seit mehreren Stunden dehydriert sind. Dehydrierung kann sich auch allmählich über mehrere Tage hinweg entwickeln.
Es kann zu erhöhtem Stress, Reizbarkeit und Müdigkeit führen. Nachstehend finden Sie weitere Informationen zu den Risiken.
Um ausreichend hydriert zu bleiben, sollten wir niemals mit dem Trinken von Wasser warten, da dies für den Körper ungesund ist. Das bedeutet, dass wir den ganzen Tag über regelmäßig Flüssigkeit zu uns nehmen müssen, vorzugsweise außerhalb der Mahlzeiten, auch wenn wir keinen Durst verspüren. Es ist auch wichtig, nicht zu viel „auf einmal“ zu trinken, sondern stattdessen den ganzen Tag über kleine Schlucke Wasser zu sich zu nehmen, um eine bessere Verdauung zu unterstützen.

Kalium, Salz und ihre Auswirkungen auf die Flüssigkeitszufuhr
Es ist wichtig zu wissen, dass Salz und Kalium zu Störungen im Blutstoffwechsel führen können, beispielsweise zu einem erhöhten Säuregehalt (pH-Ungleichgewicht), insbesondere wenn wir den Ratschlägen von David Servan-Schreiber folgen. Unsere Nieren und unsere Leber regulieren ständig Substanzen wie Salz, Zucker und Kalium und fungieren dabei als Filter, um einen gesunden pH-Wert im Blut aufrechtzuerhalten. Dennoch müssen wir sorgfältig und konsequent darauf achten.
Laut ConsoGlobe spielt Kalium eine entscheidende Rolle für die allgemeine Gesundheit. Ein professioneller Ernährungsberater wird wie folgt zitiert:
- „Kakao und Kaffee können gelegentlich in Betracht gezogen werden, aber Obst und Gemüse bleiben die gesündesten Optionen. Überschüssiges Salz ist aufgrund seiner Auswirkungen auf den Kaliumhaushalt und die allgemeine Körperfunktion schädlich. Streben Sie fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag an, roh und/oder gekocht.“
Zu den kaliumreichen Lebensmitteln gehören: Spinat, Bohnen, Avocado, Süßkartoffeln, Quinoa, Schokolade, Tomaten, Bananen, die vorherigen Bilder und so weiter… (Link).
Weitere Informationen zum Kaliumgehalt in Lebensmitteln finden Sie auch auf der Website von ConsoGlobe (Link).
In seinem Buch „Anticancer“ propagiert David Servan-Schreiber eine Umstellung der Ernährung zur Vorbeugung von Krankheiten, insbesondere Krebs. Eine wichtige Empfehlung lautet, täglich Tee zu trinken, um die Gesundheit zu stärken.
Es ist auch wichtig, daran zu denken, dass Sie, wenn Sie keinen Tee trinken, darauf achten sollten, regelmäßig Wasser zu trinken.

Risiken einer unausgewogenen Flüssigkeitszufuhr
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verbessert nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch unsere geistige Klarheit und unser emotionales Wohlbefinden.
Starke Dehydrierung kann sogar zu Halluzinationen führen. (Link).
Salzüberwachung mit Technologie
David Servan-Schreiber betonte auch, dass unsere Vorfahren ihrem Essen kein Salz hinzufügten, außer zum Konservieren.
Heute wird eine Salzaufnahme von maximal 3 g pro Tag empfohlen. Da Salz in vielen Produkten enthalten ist, sollte man möglichst darauf verzichten, zusätzlich Salz hinzuzufügen. Aus diesem Grund empfehlen wir auch, Rohkost zuzubereiten – selbst zu kochen ist immer die beste Option.
Die mobile Anwendung Yuka ist ein Beispiel für ein Tool, mit dem Lebensmittel gescannt und anhand ihrer Eigenschaften sortiert werden können.
Es zeigt den Salzgehalt anhand von roten/grünen Schwellenwerten an und hilft uns so, fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Wenn Menschen zufällige Lebensmittel überprüfen, sind sie oft überrascht über den versteckten Salz- und Zuckergehalt in Alltagsprodukten.
Abschließender Ratschlag
Lassen Sie sich immer von einem Arzt oder einem zugelassenen Ernährungsberater professionell beraten. Ressourcen wie die Website des NHS und anerkannte Ernährungsbücher eignen sich hervorragend, um Ihr Wissen zu erweitern.


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